In dieser bewegten Zeit, möchte ich ein paar meiner Gedanken und Gefühle mit euch teilen und dich einladen daran teilzuhaben. Teilhaben mit lesen oder kommentieren, wie es dir damit geht. Mal sehen was sich da ergibt :-)


Erlaube jeder Seele ihren Weg zu gehen.

Am 26. MAI 2020

Ein Satz, der mich derzeit stark bewegt und an meiner Pinnwand hängt, wo ich ihn fast täglich sehe. Er stammt aus dem Buch "Gespräche mit Gott".

Erlaube jeder Seele ihren Weg zu gehen, das fordert mich. Mein Loslassen wird gefordert um meinem gegenüber genug Platz einzuräumen. Raum zu geben für Dinge, die mein Ego anders sieht, um am Ende angenehm überrascht zu sein über die vielfältigen Wege die es gibt. Wiedereinmal bin ich gefordert urteilsfreier zu werden. Geduld abzuwarten was sich ergibt.

 

Erkennen möchte ich ihn meinen eigenen Weg und das ist manchmal ganz schön schwierig. Um zu Erkennen, gilt es zu Experimentieren auszuprobieren, was sich gut und richtig anfühlt.

Mut ist gefragt, um meinen eigenen Weg zu gehen und die Konsequenzen anzunehmen, wenn andere Wege davon berührt werden. Nachsicht möchte ich üben, wenn über mich geurteilt wird, nur weil ich die Richtung ändere.  Und das Scheitern darf möglich sein und ich möchte es als Teil des Lernens anerkennen.

 

HERAUSFORDERUNG RAUM ÜBERRASCHUNG URTEILSFREI GEDULD ERKENNEN EXPERIMENT MUT KONSEQUENZ NACHSICHT SCHEITERN LERNEN RICHTUNG ... ja, es bewegt mich.

 

Spannend und anstrengend wird es oft, wenn Abhängigkeiten vorhanden sind und Wege sich kreuzen, berühren, auseinander gehen oder im Sand verlaufen. Oft erkenne ich erst später den Sinn darin.

 

SUCHE HANDELN GENUSS FREUDE OFFENHEIT SPÜREN WEITERGEHEN FREIHEIT SELBSTLIEBE 

 

 

So gehe ich weiter suche und und handle, um meinen Weg zu finden und zu gehen. Mit Genuss, Freude und Offenheit will ich es tun. Mich besser und besser spüren werde ich mich und weitergehen, wenn ich hingefallen bin. Für mehr Freiheit und mit mehr Selbstliebe.

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Wiedersehen

Am 17. Mai 2020

Nach und nach werden wir in den nächsten Tagen Lockerungen erfahren. Wir dürfen uns wieder mehr persönlich begegnen - etwas mehr heraus schauen aus unserem Schneckenhaus. Ich freue mich darauf.

 

Zum Beginn, wird es noch ungewöhnlich sein, den wir sollen weiterhin auf 2m Distanz bleiben. Das ist immer noch sehr ungewohnt und fremd für mich.

Wie kann ich und will ich dir begegnen nach mindestens 10 Wochen Distanz und ohne Umarmung oder Händedruck ?

Ich will es als Chance begreifen und mir Zeit nehmen für die Begegnungen, z.B. für einen langen Blickkontakt, mit spüren. Etwas herzliches, gutes aussprechen will ich, dir sagen was mir gefehlt hat und was ich bei dir finde.

 

Letztes Jahr bin ich einigen Menschen begegnet in einer Schweigewoche. Wir kannten weder unsere Namen, noch die Stimmen voneinander und haben eine Woche Zeit miteinander verbracht. Kennen lernen über die Ausstrahlung über die Energie war angesagt. Auch ungewohnt und dennoch eine gute Erfahrung.

 

Ich denke auch, daß einige Kontakte verloren gehen werden und auch das gehört zum Zyklus des Lebens.

Wir alle haben diese Zeit ganz individuell erlebt, ich bin gespannt auf viele diverse Geschichten.

 

Eine Chance für neue kreative und bewusste Begegnungen liegt vor uns.

 

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White Eagle - Hopi Indianer

am 3. Mai 2020 auf die Homepage gestellt

„Dieser Moment, den die Menschheit gerade erlebt, kann als Pforte oder Loch betrachtet werden. Die Entscheidung, ins Loch zu fallen oder durch die Pforte zu schreiten, liegt an Euch.

Wenn Ihr das Problem bedauert und rund um die Uhr Nachrichten konsumiert, mit negativer Energie, dauernd nervös, mit Pessimismus, werdet Ihr in dieses Loch fallen.

Aber wenn Ihr die Gelegenheit ergreift, Euch selbst zu betrachten, Leben und Tod zu überdenken, für Euch und andere Sorge tragt, dann werdet Ihr durch das Portal gehen. Sorgt für Euer Zuhause, sorgt für Eure Körper. Verbindet Euch mit Eurer spirituellen Heimat. Wenn Ihr Euch um Euch selbst kümmert, kümmert Ihr Euch gleichzeitig um alle anderen. Unterschätzt nicht die spirituelle Dimension dieser Krise. Nehmt die Perspektive eines Adlers ein, der von oben das Ganze sieht- mit erweitertem Blick.

Es liegt eine soziale Forderung in dieser Krise, aber genauso eine spirituelle. Beide gehen Hand in Hand. ohne die soziale Dimension fallen wir in Fanatismus. Aber ohne die spirituelle Dimension fallen wir in Pessimismus und Sinnlosigkeit. Sie sind vorbereitet, um durch diese Krise zu gehen. Nimm deinen Werkzeugkasten und verwende alle Werkzeuge, die Dir zu Verfügung stehen.

Lerne Widerstand am Vorbild indianischer und afrikanischer Völker: Wir wurden und werden noch immer ausgerottet. Aber wir haben nie aufgehört zu singen, zu tanzen, ein Feuer anzuzünden und Freude zu haben.

Fühle Dich nicht schuldig Glück zu empfinden während dieser schwierigen Zeiten. Es hilft überhaupt nicht, traurig und energielos zu sein. Es hilft, wenn jetzt gute Dinge aus dem Universum kommen.

IT IS THROUGH JOY THAT ONE RESISTS!

Durch Freude leistet man Widerstand! Auch wenn der Sturm vorübergezogen ist, wird jeder einzelne von Euch sehr wichtig sein, um diese neue Welt wieder aufzubauen. Ihr müsst stark und positiv sein. Und dafür gibt es keinen anderen Weg, als eine schöne, freud- und lichtvolle Schwingung zu bewahren. Das hat nichts mit Weltfremdheit zu tun. Es ist eine Strategie des Widerstands. Im Schamanismus gibt es einen Ritus des Übergangs, genannt „ die Suche nach Weitsicht“ Sie verbringen ein paar Tage allein im Wald, ohne Wasser, ohne Nahrung, ohne Schutz. Wenn sie durch die Pforte gehen, bekommen sie eine neue Sicht auf die Welt, weil sie sich ihrer Ängste, ihrer Schwierigkeiten gestellt haben. Das ist es, was nun von ihnen verlangt wird: Erlaube dir, diese Zeit dafür zu nutzen, deine Rituale zum Suchen deiner Visionen auszuführen. Welche Welt möchtest du für dich erschaffen?

Das ist alles, was du momentan tun kannst: Gelassenheit im Sturm.

Bleib ruhig, bete täglich. Mach es dir zur Gewohnheit, das Heilige jeden Tag zu treffen. Gute Dinge entstehen daraus. Was jetzt aus dir kommt, ist das allerwichtigste. Und singe, tanze, zeig Widerstand durch Kunst, Freude, Vertrauen und Liebe! Widerstehe!

White Eagle (Weißer Adler), Hopi Indianer, 27.03.2020

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Das Rad des Lebens - Covid 19

3. Mai 2020

Es ist bereits ein paar Jahre her, daß ich eine Visionssuche gemacht habe. Dabei habe ich das Rad des Lebens und Sterbens kennen gelernt.

Ich möchte dich einladen, diese Praxis bezogen auf unsere derzeitige Situation kennen zu lernen durch Videos von Ursula und David Seghezzi.

Teil 1

 

Teil 2

 

Teil 3

 

Teil 4

 

Lasst uns tanzen ... ich habe Sehnsucht wieder zu waven ... . Will ich wieder abkürzen, von dem im Video gesprochen wird ... ? Mein Herz tanzt und fühlt sich verbunden - es fühlt sich gut an.

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jay bajaranga bali (212 Kirtan)

am                       G

jay bajaraṅga balī

 

                em    am
jay hanumāna kī

am (C)              G
jay mahā-vīra, jay hanumān

                             em       am

jay guru-deva, karo kalyāṇ

 

„Jay Bajarangabali“ ist ein Hanuman Kirtan, ein Lied zur Verehrung von Hanuman. Es ist ein Lied, das einem Kraft gibt, Stärke gibt, Zuversicht gibt, ein Mantra, das hilft, dass man irgendwo neuen Optimismus fasst und neue Kraft, um Dinge anzugehen. Es ruft Hanuman an und zwar in seinen heldenhaften Aspekten. Jay heißt „Sieg“ oder „Ehrerbietung“, heißt auch „möge triumphieren“, „es lebe“. „Es lebe Bajaranga“, Bajaranga ist ein Name von Hanuman. Er ist von starkem Körper, Baja heißt „stark“ und „fest“. Anga heißt Körper, Körperteil. „Jay Bajarangabali“ – Bali heißt „mächtig.

Also, Hanuman ist stark, er hat einen starken Körper und große Macht. „Jay Hanumana Ki. Ehrerbietung diesem großartigen Hanuman.“ Er ist Mahavira, er ist ein großartiger Held. Und er ist außerdem der Guru. „Jay Gurudeva Karo Kalyan“, das heißt: „Bringe mir Wohlergehen, Karo Kalyan, du bist mein großer Guru.“ So drückt dieser Kirtan erstmal aus: „Hanuman gibt große Stärke, er ist ein großer Held und er manifestiert sich auch als mein Guru.“ Und man bittet diesen großen Held: „Bitte, gib mir Wohlergehen. Bitte, gib alles, was gut ist, für mich.“

Quelle: Yoga Vidya


Was brauche ich wirklich ?

29. März 2020

Klopapier brauchen wohl wir Deutsche, Wein und Kondome sind in Frankreich schwer erhältlich, in den Niederlanden stehen die Menschen angeblich für Gras an ... .

Aber was brauche ich wirklich frage ich mich ?

Wenn das Klopapier wirklich ausgeht, verwende ich halt mal die Werbung die ins Haus flattert, dann hat diese für mich zum ersten Mal einen echten Wert.

 

Gesundheit brauche ich keine Frage und im Alltag nehme ich sie gerne als allzu selbstverständlich hin.

Zeit fehlt mir oft, für meine Beziehung, meine Töchter für mich und gerade derzeit bin ich froh ich kann arbeiten und den Lebensunterhalt verdienen.

Nähe und Tiefe in unserer Welt des Konsums und der Oberflächlichkeit. Ja, die Kontakte, die guten Gespräche fehlen mir Zweifels ohne.

 

Der Konsum hat mit bisher am wenigsten gefehlt in dieser Zeit der geschlossenen Geschäfte. Ich besitze ja eh mehr als ich brauche. Und wenn mir dann doch etwas fehlt .... oh ja, Kontakte unerwünscht ... naja, da bleibt dann nur das Improvisieren oder der Verzichten.

 

Lebensmittel na klar auch die brauche ich. Herzlichen Dank an alle die in diesem Bereich tätig sind und für die Gesellschaft da sind.

Melly hat bereits vieles im Garten vorbereitet. Ein Stück weit Selbstversorger zu sein und sich aus der Natur ernähren zu können auch das ist etwas was ich möchte. Danke an Melly, die mich darin schult.

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Doch besser bei mir bleiben ...

26. März 2020

Wie jeden morgen habe ich auch gestern und heute meditiert.
Gestern dachte ich, ich werde meine Art und Weise zu meditieren ändern und Menschen die es benötigen Licht schicken. Gedacht getan und ich wurde überflutet von Bildern wo ich Licht hin schicken wollte: meine Familie, damit sie gesund bleiben; ein Freund, dem eine OP bevor stand; eine Schülerin, die auf ein Arztbefund wartet; ein Bekannter, der mit dem Virus auf der Intensivstation liegt; alle Menschen die mit dem Virus kämpfen; Schwestern, Pfleger und Ärzte die täglich an die Grenze gehen; Menschen, welche die Versorgung aufrecht erhalten; ... .

Ich fühlte mich überschwemmt, überrannt, überfordert.

Dennoch habe ich so gut ich konnte Licht geschickt an alle und alles was aufgetaucht ist.

Aber zum ersten Mal, bin ich aus einer Meditation aufgestanden und hatte das Gefühl müder herausgegangen zu sein als hinein. 

Was ist derzeit nur los? Ist es eine Transformation? Ein komisches Jahr? ... mal sehen was kommt.

 

Am nächsten Tag ...

Heute bin ich ruhig und absichtslos in die Meditation gegangen, zuerst habe ich in gewohnter Weise für mich meditiert. Ich habe für mich gesorgt, habe mich gefüllt.  Nach einer Weile kam ein gutes Gefühl und ein Bild, wo Licht gebraucht wurde - was ich gerne bediente, dann ein weiterer Mensch dem ich Licht schicken wollte, einer nach dem anderen ganz ruhig und ausgeglichen. Jetzt fühlt es sich sehr gut an.

 

Meine Essens:

Wenn ich zuerst für mich sorge, dann kann ich auch für andere da sein. Gut, dies wieder einmal zu erfahren.

Ich wünsche allen, die derzeit viel leisten müssen, das auch sie die Zeit und Kraft haben für sich selbst zu sorgen.

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Vernunft

22. März 2020

Vernunft ist ein Wort, daß ich im alltäglichen Sprachgebrauch wenig bis gar nicht benötige. In der derzeitigen Situation, ist Vernunft aus meiner Sicht das einzig richtige und die Verantwortung die ich leben möchte.
Gestern noch habe ich die Sache ernst genommen. Heute habe ich von einem befreundeten Menschen erfahren, der sich angesteckt hat. Mein Alter, fit ... und jetzt auf der Intensivstation.

Ab jetzt werde ich 100% vernünftig sein.

 

Ich will positiv bleiben und positive Gedanken in die Welt schicken.

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